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@Nikolai Netschajew

„Mir träumte, ich sei eine Hängematte…“

Netschajew und Lewetz präsentieren Hermann Harry Schmitz, den Dandy vom Rhein

„Schmitz war ein höchst skurriler, gescheiter, begnadeter Satiriker um die Jahrhundertwende, und seine Stücke aus dem bürgerlichen Heldenleben gehören zum Komischsten, das ich je gelesen habe!" (Elke Heidenreich)
Lieben Sie Stan und Ollie? Lachen Sie über Loriot? Darf’s eine Prise Kafka haben? Und eine Portion der britischen Komikertruppe um Monty Python’s Flying Circus? Dann sind Sie hier richtig: Hermann Harry Schmitz war und ist in seiner Heimatstadt Düsseldorf weltbekannt. 1880 geboren und mit dem teutonischen Namen Hermann Schmitz gezeichnet, soll er wie sein Vater Kaufmann und Offizier werden. Stattdessen wird er lungenkrank und ein Verfasser von Grotesken, die er selber „Katastrophengeschichten“ nennt. Sowohl literarisch als auch in der Lebensführung wird Oscar Wilde sein Vorbild. Und „Harry“ sein zweiter Vorname – aus Verehrung zu seinem Düsseldorfer Dichterkollegen Harry (Heinrich) Heine.

Alexander Netschajew und Stephan Lewetz erzählen aus dem kurzen Leben des schwarzhumorigen Satirikers, der als Vortragskünstler der Liebling der feinen Gesellschaft wurde, und präsentieren Slapstick in erzählerischer Form: Es geht um explodierende Kaffeemaschinen, Warenhäuser mit endlosen Treppen, die Abenteuer eines verkaterten Taufpaten, aber auch um Italienreisen, Kuraufenthalte und das, was den Dandy vom Gentleman unterscheidet. „Ah, der Mann, über den man lacht,“ soll ein Zeitgenosse Schmitz zugerufen haben. Darauf dieser: „Aber über mich lacht man nur, wenn ich es will!“

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TERMIN:
18. April – Sa – 20 Uhr

Tickets zu 25 €, ermäßigt 15 €

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